Heintz - Müntz

St. Peter in Titz - Müntz

Müntz0402


Pedal C-f’
 

Hauptwerk 1. Man. C-c’’’’

Unterwerk C-c’’’’

Contre Bass 16’
Subbass 16’
Octavbass 8’
Violoncell 8’
Octav 4’
Posaune 16’





Koppeltritte
II/I II/P I/P

Bordun 16’ Bass
Bordun 16’ Disk.
Principal 8’
Gedackt 8’
Gambe 8’
Octav 4’
Quinte 2 2/3’
Octav 2’
Mixtur 4f.
Cornett 4f. 4’
Trompete 8’ Bass
Trompete 8’ Disk.

Salicional 8’ Disk.
Fernflöt 8’ Disk. schwebend
Hohlflöt 8’ Disk.
Hohlflöt 8’ Bass
Prästant 4’
Flaut 4’
Nasard 2 2/3’
Sing.Octav 2’
Fagott-Hautbois 8

Am 02. Mai 2004 wird die historische Orgel in St. Peter/ Titz - Müntz ihrem Dienst übergeben. Über 2 Jahrzehnte habe ich den Orgelbau in der kleinen Gemeinde, Nähe Jülich, begleitet. Vorab kann man schon sagen, dass die Restaurierung vorbildlich gelungen ist, für die den Mitarbeitern der Werkstätte Heintz/Schiltach, aber in gleicher Weise auch den Amtsstellen des Bistums, des Landes und der spendenfreudigen Kirchengemeinde für die Kostendeckung zu danken ist.
Die Orgel kommt aus der bekannten Werkstätte Gebr. Müller. Die Orgfelbauer haben ihre Werkstatt in dem kleinen Eifeldorf Reifferscheid unterhalten. In unserer Gegend wurden sie um 1802 tätig. Die Müntzer Orgel wurde 1843 erbaut. Sie hat ursprünglich in einer älteren Vorkirche gestanden. Das heutige, neugotische Gebäude wurde im Jahre 1887 fertig gestellt. Der Linnicher Orgelbauer Michael Dauzenberg hat das Werk
“überarbeitet” und die Orgel in der Turmnische aufgestellt. Das Werk erhielt damals einen freistehenden Spieltisch, den ich bei einem Besuch 1984 noch überprüfen konnte. Leider wurde diese Situation beim Einbau einer elektronischen Interimsorgel massiv verändert. Die ursprünliche Situation einer Brüstungsorgel mit seitlicher Spialanlage ließ sich nicht mehr rekonstruieren. Die Orgel wird heute von einer zentralen Spielanlage
vollmechanisch gespielt Insofern würde der Dauzenberg - Lösung von 1887 der Vorzug gegeben.
Die ständige Fühlungnahme zwischen der Fa. Georges Heintz und den anderen Beteiligten führte zu einer erfreulichen Verständigung auch in den besonderen denkmalpflegerischen Belangen, deren Eigenarten von den Orgelbauern mit großem Einfühlungsvermögen behandelt und in solider handwerklicher Technik mit den rechten Materialien ausgeführt wurde.

 

ZanaboniVogtich199102

Ortstermin in Müntz 1991
Viktor Scholz, Giuseppe Zanaboni aus Piacenza, gestorben am 10. Mai 1996, und
Dr. Franz-Josepf Vogt vom Rheinischen Amt für Denkmalpflege. Im Hintergrund sieht man den zerstörten Prospekt des Unterwerks.

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